Fütterung

Insgesamt gibt es 6 verschiedene Heuraufen mit 64 Futterplätzen. So ist gewährleistet, dass jedes Pferd zu seinem Heuanteil kommen wird.

Die Intervallraufen sind großzügig überdacht, wettergeschützt und nachts beleuchtet. Die "Tore" der Raufen öffnen und schließen sich ganz langsam in Intervallen, so dass die Pferde auch Fresspausen einlegen müssen und nicht aus Langeweile weiterfressen. In der Regel umfassen diese Intervalle 2 - 3 Stunden Fresspause und 20 - 45 Minuten freies (ohne Heunetze) fressen. Die Pferde lernen diesen Rythmus schnell und nutzen die Pausen für andere "Pferdeangelegenheiten". Das Öffnen und Schließen der Heuraufen gibt Bewegungsanreize.

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Eine große überdachte Strohraufe steht ganzjährig 24 Stunden zur Verfügung damit die Pferde auch zwischen den Heuintervallen immer etwas "zu knabbern" haben.

Der Kraftfutterautomat liegt je nach Gruppe 160 m oder 230 m vom Stallgebäude entfernt, so dass die Pferde mehrmals täglich diese Trailstrecke zurücklegen werden. Wenn sie den Kraftfutterstand verlassen,  führt sie der Trail automatisch wieder zum Hauptpaddock zurück,- sie können sich nicht gleich noch einmal "vorne anstellen" oder den Eingang der Kraftfutterstation "blockieren". Da man viele kleine Portionen pro 24 Stunden für jedes Pferd am Transponder einstellen kann, legt das Aktivstall-Pferd schon einige Kilometer am Tag zurück. Laut GPS Messungen laufen die Pferde bei uns zwischen 9 und 20 Kilomtern in 24 Stunden!

Ganz individuell kann jedes Pferd dort über seinen Transponder die Kraftuttermenge, die wir in Absprache mit dem Pferdebsitzer vorher vereinbaren dort über viele kleine Einzelportionen abrufen. Das entspricht dem natürlichen Fressverhalten eines Pferdes und fördert den Bewegungsanreiz. Gerade die gefräßigen Pferde werden sich oft auf den Weg machen, auch wenn ihnen nur ein Tagesbedarf von beispielsweise 450 gr zugeteilt wird. Die abgerufenen Futtermengen können vom Stallbetreiber am Fütterungscomputer eingesehen werden, so lassen sich auch eventuelle, krankheitsbedingte Veränderungen im Fressverhalten sofort erkennen.

Zwei verschiedene Sorten Kraftfutter (Pellets und Müsli) und Mineralfutter werden vom Stallbetreiber gestellt.

Im Paddock und im Trail stehen pro Gruppe zwei frostsichere Tränken zur Verfügung.

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